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Desktop Virtualisierung

Motivation

Die primäre Motivation eine VDI einzuführen ist durch die hohen Kosten für Betrieb und Administration von komplexen Endgeräten wie PCs oder Workstations begründet. Diese Geräte habe i.d.R. nur einen Duty Cycle von 9 Std pro Tag, da sie selten von mehreren Personen genutzt werden. Beschaffungskosten und gebundene Lizenzen werden also nicht gut ausgenutzt über die Laufzeit. Rechnet man für den Betrieb pro Anwender noch eine "Inaktivitätsphase" (Zeiten für Booten, Hardwaredefekte, Softwareprobleme, etc.) von durchschnittlich 0,5 Stunden pro Woche hinzu, summieren sich die ungenutzten Arbeitskosten auf beachtenswerte Größen. Zusätzlich erfolgt im Abstand von 3 bis 4 Jahren der Austausch von PCs mit immensen Aufwand an Projektkosten (Rollout-Planung, Softwaremigration und -verteilung, etc.). Als Ergebnis liefern absolut seriöse ROI Betrachtungen eine Amortisierung für den Übergang auf VDI zwischen 12 und 18 Monaten. Lassen Sie uns zusammen ein Modell auf ihren realen Daten rechnen. Sie werden überrascht sein, was möglich ist!

Umsetzung

Ein Grundprinzip bei der Einführung der Virtualiserung ist, dem Anwender keine neue Umgebung oder unbekannte Arbeitsvorgänge aufzubürden. Das würde die Akzeptanz und damit das Gelingen des Projekts gefährden. Im besten Fall ändert sich aus Anwendersicht gar nichts. Im Gegenteil, wir erhöhen das Wohlgefühl am Arbeitsplatz durch Einsatz von stromsparender, nichtaufheizender und lautlos (weil lüfterlos) arbeitender Technik. Die gelingt mit Sun Ultra Thin Clients (z.B Sun Ray 2 ca. 4 Watt Leistungsaufnahme). Dazu gesellen sich lokalisierte Tastatur und optische Maus sowie ein TFT Bildschirm in für jeden Arbeitsplatz angemessener Größe. Der Anwender startet eine Sitzung durch die Anmeldung am System und bekommt "seine" gewohnte Umgebung präsentiert.

Die Sun Ultra Thin Clients sind im Gegensatz zu Linux oder Windows CE/XPe Thin Clients ohne jedes Betriebssystem oder lokale Software; und dazu noch günstiger in der Anschaffung. Sie sind absolut zustandslos. Es gibt keine Administration am Endgerät, keine Softwareverteilung, keine drehend oder austauschbaren Teile. Ein Austausch bei einem Defekt ist durch den Anwender in 5 Minuten möglich, doch sind die Ausfallraten extrem gering.

Für Firmen, die rein webbasierte Dienste und/oder Anwendungen für Solaris bzw. Linux einsetzen, kann die native Gnome oder CDE/KDE Umgebung verwendet werden. Diese GDMs werden vom Sun Ray Server bereitgestellt, der zwingend für den Betrieb der Ultra Thin Clients notwendig ist. Die Anwendernutzdaten liegen in  idealer Weise im hochverfügbaren Speichernetzwerk (SAN).

Werden Windows Desktops benötigt, dann bieten sich alternative Wege an. Gleichfalls ist die Sun Ray Infrastruktur der Zugangsunterbau. Jedoch wird dem Anwender kein unixoider GDM präsentiert:

 

  • (Shared) Remote Desktop per RDP auf Windows Terminal Server mit dem von Sun und Microsoft zertifizierten Sun Ray Connector for Windows (ein unter support stehender RDP Client, -> Achtung: dies gilt meist nicht für RDP Clients anderer TC-Hersteller!)
  • Virtualisierter Desktop per Sun VDI und/oder VMware VDI. Hier erhält ein Anwender gleich eine ganze isolierte virtuelle Windows-Maschine für sich allein mit von der IT-Organistaion vorinstallierter und eingerichteter Software. Es werden i.A. so genannte golden images für Nutzerprofile angelegt, von denen eines bei der Anmeldung eines Standardanwenders geklont wird. Der Klon wird wie ein "eigner" PC vom Anwender weiter verwendet. Aus Anwendersicht ergeben sich keine unterscheide zum PC, ausser dass die VDI schneller ist (Booten ca. 3 Sekunden). Nicht benutzte VMs werden nach einer Wartezeit automatisch in Ruhemodus versetzt oder zerstört (Policy based). Das spart Ressourcen und Energie auf den zentralen VDI Servern. Datensicherung aller VMs ist selbstverständlich möglich (auch im Suspend Mode).